Bereits im letzten Artikel erklärten wir, zu welcher Jahreszeit das Gießen von Pflanzen am Effizientesten ist. Dort kamen wir zu dem Schluss, dass vor allem das abendliche Gießen nicht nur bei angenehmen Temperaturen von Statten geht, sondern viel mehr auch für die Pflanzen am Besten ist und zudem noch die Wasserrechnung schont. Beim Bewässern des eigenen Gartens kommt es aber nicht nur auf die Tageszeit der Bewässerung an, sondern viel mehr auch auf die Art dieser. Dabei gibt es verschiedene Arten der künstlichen Wasserzufuhr. Anstatt einfach zum Schlauch und ggf. einem Aufsatz zu greifen, können Gartenbesitzer auch auf andere Alternativen zurückgreifen und somit nicht nur den Pflanzen Gutes tun, sondern auch dem eigenen Geldbeutel.
Während die Karusselbewässerung in Deutschland nur sehr selten zum Einsatz kommt und eine Überflutung des eigenen Gartens in den meisten Fällen nicht gerade die Nachbarn begeistert, kann die Tröpfchenbewässerung für den ein oder anderen Gärtner eine interessante Alternativ zum klassischen Sprinkler sein. Dabei werden in Schläuche kleine Löcher gepiekst, aus denen dann Wasser austreten kann. Der große Vorteil dabei: Das Wasser erreicht nur die Pflanzen, die auch bewässert werden sollen. Zudem kann der Wasserdurchfluss reguliert werden. Aber es gibt auch einen Nachteil bei dieser Bewässerungsart: Zuerst einmal muss ein Schlauchsystem durch den eigenen Garten gelegt werden – soll eine Pflanze bewässert werden, so muss in nächster Nähe auch ein Schlauch gelegen sein.
Dafür muss der Garten Abends nicht mehr gegossen werden: Es reicht, den richtigen Schlauch anzustecken und den Wasserhahn aufzudrehen. Zudem ist diese Bewässerungsart äußerst effektiv – Es wird nur wenig Wasser vergeudet, das eigene Porte-Monnaie dankt es einem.